Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

"305 Jahre Einsatz für die Menschen in unserer Region"

BRK-Ehrung 2019

01.02.2019 Acht Ehrungen für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im BRK

Mit einem Satz brachte Antonie Huber alles auf den Punkt: „Es ist schön, wenn man sagen kann, dass man in seinem Leben etwas für andere getan hat.“ Mit diesen Worten ließ sie die Ehrung für 40-jährige ehrenamtliche Tätigkeit im BRK Revue passieren.

Antonie Huber war eine von acht Frauen und Männern, die im Landratsamt aus den Händen von Landrat Josef Laumer das von Staatsminister Joachim Hermann verliehene Ehrenzeichen für das langjährige ehrenamtliche Engagement in Bereichen des Bayerischen Roten Kreuzes, entgegen nehmen durfte. „Insgesamt 305 Jahre Einsatz für die Menschen in unserer Region werden damit gewürdigt“, so Altlandrat Alfred Reisinger in seiner Funktion als Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes Straubing-Bogen. Denn sieben Personen wurden für 40 Jahre geehrt, eine weitere für 25. „Die Ehrung zeigt auch die Vielfalt im Roten Kreuz“, betonte Reisinger mit Blick auf die Geehrten aus den Bereichen Bergwacht und Wasserwacht.

Für 25 Jahre wurde Erna Steiner vom BRK Geiselhöring ausgezeichnet, die ihre persönliche Teilnahme ebenso absagen musste, wie Helmut Arnold, der für 40 Jahre Dienst bei der Wasserwacht Parkstetten die Ehrung erhielt.

Jeweils 40 Jahre in ehrenamtlichen Diensten beim BRK Geiselhöring stehen Antonie Huber, Juliane Schopf, Hilde Sonnensperger und Martin Schmauser. Egal ob bei Blutspendeterminen, Seniorennachmittagen, Wallfahrten, Seniorengymnastik über bei Großveranstaltungen wie Gäubodenvolksfest oder Herzogstadtlauf – „auf alle vier war und ist immer Verlass“, so Kreisbereitschaftsleiter Hans Kienberger.

Für 40 Jahre bei der Wasserwacht Parkstetten, wo er als Bootsführer, Rettungstaucher, Ausbilder für das Rettungsschwimmen und bei Arbeitseinsätzen einen unermüdlichen Einsatz zeigte, wurde Hermann Wutz ausgezeichnet. Gemeinsam mit den beiden Vorsitzenden der Kreiswasserwacht, Norbert Murr und Maximilian Dreier nutzte er die Feierstunde auch, um auf die Nachwuchsproblematik bei der Wasserwacht hinzuweisen.

Josef Meier erhielt seine Ehrung für den 40-jährigen Dienst bei der Bergwacht Bogen. „Er verbindet Naturschutz und Bergrettung in idealer Weise“, so Manfred Fries, Bereitschaftsleiter der Bergwacht Bogen, in seiner Laudatio. Denn Meier war Naturschutzausbilder, hat viele Aktionen initiiert und begleitet und ist gleichzeitig als ortsansässiger Bergwachtler im Skigebiet Sankt Englmar bei vielen Einsätzen außerhalb der Vorsorgedienstzeiten gefordert.

„Wir sind auf unsere Ehrenamtlichen angewiesen“, verdeutlichte Kreisgeschäftsführer Jürgen Zosel. „Was sie tagtäglich leisten, wäre vom Staat schlichtweg nicht bezahlbar“, stellte Landrat Josef Laumer in seiner Laudatio klar. „All das ist heute längst keine Selbstverständlichkeit mehr und verdient größten Respekt.“

Foto: Sitzend die sechs anwesenden Geehrten mit den Ehrengästen stehend dahinter.

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