Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Einweihung der Ferchenbachbrücke bei Stallwang

26.11.2015 Seit Anfang November ist die Ferchenbachbrücke bei Stallwang auf der Kreisstraße SR 46 fertiggestellt und für den Gesamtverkehr wieder frei befahrbar.

Von links: Tiefbauamtsleiter Markus Fischer, Bauleiter Uli Freimuth (Fa. Zankl Bau GmbH), Matthias Fuchs (Ingenieurbüro Ammer-Fuchs), Geschäftsführer Ludwig Wurm (Fa. Zankl Bau GmbH), Helmut Eidenschink, Bürgermeister Max Dietl, Landrat Josef Laumer, Pfarrer Werner Gallmeier, Altbürgermeister und Kreisrat Alfons Wolf und Ilse Vogl
Einweihung der Ferchenbachbrücke

Bürgermeister Max Dietl, Altbürgermeister und Kreisrat Alfons Wolf, Pfarrer Werner Gallmeier, Tiefbauleiter Markus Fischer, Vertreter der zuständigen Baufirma, des Ingenieurbüros und Grundstückseigentümer folgten der Einladung von Landrat Josef Laumer zur offiziellen Einweihung am vergangenen Dienstag.

Anfang Juli diesen Jahres begannen die Erneuerungsarbeiten an der Ferchenbachbrücke bei Stallwang. „Die Brücke wurde 1954 erbaut und war in sehr schlechtem baulichem Zustand, die Tragfähigkeit genügte den Anforderungen an den allgemeinen Straßenverkehr nicht mehr, deshalb war die Erneuerung eine notwendige Maßnahme“, so Landrat Laumer. Die Brücke überquert bei Sägmühl die Kinsach, wird jedoch seit jeher als Ferchenbachbrücke bezeichnet. In seinen Sitzungen beauftragte der Bauausschuss das Ingenieurbüro Ammer-Fuchs aus Straubing mit der Planung und Bauleitung, die Firma Zankl Bau GmbH aus Viechtach mit den Ausführungen der Baumaßnahme. Um das Bauvorhaben wie geplant umzusetzen, war ein Grunderwerb von 200 Quadratmetern erforderlich, die Beteiligten dankten den Grundstückseigentümern für ihr Verständnis und die problemlose Abwicklung des Erwerbs. Die Fahrbahn der Brücke wurde von ursprünglich 5,50 Metern auf 6 Meter verbreitert und auf den neusten Stand der Technik gebracht. Dabei wurde das Betonwiderlager des alten Brückenbauwerks gebrochen und als Auffüllmaterial in der neuen Brücke wieder verwendet, u. a. kam es aufgrund des Recycling-Vorgangs zu einer kleinen Verzögerung bis zur Fertigstellung der Maßnahme. Die Kosten von rund 340.000 Euro werden vom Landkreis getragen, dieser Betrag wird vom Freistaat Bayern voraussichtlich mit 140.000 Euro bezuschusst.

Bei der Einweihung erhielt die Brücke durch Pfarrer Werner Gallmeier den kirchlichen Segen „Brücken sind ein enormer Fortschritt, sie sind der direkte Weg zueinander, erst wenn dieser Weg nicht mehr passierbar ist, fällt uns auf wie selbstverständlich Brücken für uns geworden sind“. Die Beteiligten freuten sich, dass die Bauarbeiten reibungslos und ohne größere Verzögerungen durchgeführt werden konnten und dankten auch den Verkehrsteilnehmern, für die große Akzeptanz der über 4-monatigen Umleitung.

Nach dem offiziellen Teil kehrten die Gäste noch zu einer kleinen Brotzeit im Gasthof Kerscher in Stallwang ein.

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