Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

In Sachen Internet weiter auf der Überholspur - rund 3,8 Millionen Euro zusätzlich vom Freistaat

01.09.2016 Was den Ausbau des schnellen Internets angeht, ist kaum ein Landkreis derzeit so aktiv wie der Landkreis Straubing-Bogen. In allen Landkreis-Gemeinden sind Maßnahmen für den Breitbandausbau in Planung oder bereits in Ausführung – vielerorts auch beides.

Heimatstaatssekretär Albert Füracker (fünfter von links, daneben die stellvertretende Landrätin Barbara Unger, MdB Alois Rainer und MdL Hans Ritt) mit Vertretern der begünstigten Gemeinden sowie der Landkreis-Verwaltung.
Übergabe des Ko-Finanzierungsbescheids (1)

Am Montagnachmittag (29.08.2016) überreichte Heimatsstaatssekretär Albert Füracker den Ko-Finanzierungsbescheid für den interkommunalen Breitbandausbau in den Bayerwald-Gemeinden Haibach, Konzell, Rattenberg, Neukirchen und Sankt Englmar an die stellvertretende Landrätin Barbara Unger: rund 3,8 Millionen Euro Zusatzförderung zu den 8,3 Millionen Euro aus dem Bundes-Breitbandprogramm. Von dem beabsichtigten Ausbau, den der Landkreis in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Gemeinden koordinieren will, profitieren rund 1.500 Haushalte sowie zahlreiche Firmen.

Das Bundesprogramm soll in Sachen Netzabdeckung die verbliebenen weißen Flecken auf der Landkarte, vorwiegend in der Peripherie der Gemeinden, verschwinden zu lassen. Als einziges Bundesland habe der Freistaat eine eigene, an das Bundesprogramm gekoppelte Förderrichtlinie auf den Weg gebracht, merkte der Landtagsabgeordnete Hans Ritt an. „Mit dem Ausbau der Glasfaser- und Breitbandnetze kommen wir dem Ziel der gleichwertigen Lebensbedingungen in der Stadt und auf dem Land ein großes Stück näher. Wir haben die Zeichen der Zeit erkannt und schnell gehandelt. Die Anbindung an die Datenautobahn bestimmt maßgeblich, wie attraktiv eine Region für Zuzügler ist.“

Es dürfte nicht die letzte Übergabe dieser Art am Landratsamt gewesen sein: für die Gemeinden Ascha, Mallersdorf-Pfaffenberg und Wiesenfelden seien die Förderanträge für das Bundesprogramm bereits gestellt, bestätigte Wirtschaftsreferent Erich Brunner. „Auch hier haben wir dann gute Chancen auf eine Ko-Finanzierung durch den Freistaat“, so Brunner.

Bildnachweis: Landratsamt Straubing-Bogen

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