Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Jahrzehnte im Dienste der Bürger - Dienstjubiläen am Landratsamt

17.11.2016 Am Dienstagvormittag (15.11.2016) hat Landrat Josef Laumer drei Mitarbeitern des Landratsamts feierlich zu 25 Jahren am Landratsamt bzw. zu 25 Jahren im öffentlichen Dienst gratuliert. Für Heinrich Großkopf von der Hochbauverwaltung gab es sogar die Urkunde für 40 Jahre im Dienst der Bürger.

Die Dienstjubilare gemeinsam mit den Abteilungsleitern und Landrat Josef Laumer. Von links nach rechts: Markus Fischer, Leiter der Tiefbauverwaltung, Elmar Kiefl, Leiter des Bauhofs Bogen, Stephan Mutz, Personalratsvorsitzender Alexander Penzkofer, Martin Schmid, Franz Beyerl, stellvertretender Leiter der Personalverwaltung, Reinhard Schötz, Heinrich Großkopf, Wilhelm Gürster, Leiter der Hochbauverwaltung, Landrat Josef Laumer
Dienstjubiläen am Landratsamt

„Wir wollen die Jubiläen als Gelegenheit nutzen, danke zu sagen für die gute Arbeit, die Sie Tag für Tag für unsere Bürger leisten“, eröffnete Landrat Josef Laumer die kleine Feierstunde, „Ihrem Einsatz und Ihrem Fachwissen ist es zu verdanken, dass die Mehrheit unserer Bevölkerung mit ihrem Landratsamt zufrieden ist und einen guten Eindruck von unserer Behörde hat“. 

Alexander Penzkofer, der Vorsitzende des Personalrats stellte heraus, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, über Jahrzehnte bei demselben Arbeitgeber beschäftigt zu sein. „Unsere Arbeit profitiert davon, wenn Leute mit ihren Anliegen über Jahre die gleichen Ansprechpartner haben, zu denen sie Vertrauen aufgebaut haben“. Penzkofer lobte außerdem den Teamgeist und das gute Betriebsklima, zu dem die Geehrten stets beigetragen hätten.

Heinrich Großkopf erhielt die Urkunde für 40 Jahre im öffentlichen Dienst. 1994 war er an das Landratsamt gewechselt und ist dort seitdem für den Bereich Bauunterhalt der landkreiseigenen Hochbauten zuständig. Vorher hatte Großkopf viele Jahre für das staatliche Hochbauamt Passau gearbeitet. Großkopf, betonte Sachgebietsleiter Wilhelm Gürster, sei „eine tragende Säule“ für das Sachgebiet und habe dessen Arbeit mit seiner Erfahrung und seinem Fachwissen entscheidend geprägt.

Dass der Dienst am Bürger manchmal weit über die Pflege von Straßen hinausgehen kann, beweist eine Geschichte um Straßenwärter Reinhard Schötz, dem Landrat Josef Laumer zum 25-jährigen Jubiläum gratulierte. Er hatte vor rund fünfzehn Jahren auf einer nächtlichen Kontrollfahrt an einer Kreisstraße einen verunglückten Pkw entdeckt und dem Fahrer durch sein beherztes Eingreifen das Leben gerettet. „Von der Straße aus war der Wagen nicht zu sehen gewesen“, so Sachgebietsleiter Markus Fischer, „lediglich ein beschädigter Begrenzungspfosten hatte auf den Unfall hingedeutet. Diese Gewissenhaftigkeit, hier noch einmal genauer hinzusehen, zeichnet Reinhard Schötz auch bei seiner täglichen Arbeit aus.“

Ebenfalls aus dem Straßendienst kommt Martin Schmid, der mittlerweile hauptsächlich als Hausmeister der Landwirtschaftsschule seinen Dienst tut und ebenfalls für 25 Jahre als Beschäftigter des Landratsamtes ausgezeichnet wurde. „Herr Schmid ist fachlich versiert und kann viele Reparaturen selbstständig erledigen“, lobte Franz Beyerl von der Personalverwaltung, „die Räumlichkeiten, die er zu betreuen hat, sind dank seiner vorbildlichen Arbeit immer gut in Schuss“.

Ein Virtuose an seinem Werkzeug ist auch Stephan Mutz, unter anderem seit 1991 Lehrer für Querflöte an der Kreismusikschule Straubing-Bogen. Auch er hat in diesem Jahr das 25. Dienstjahr vollendet. „Wir sind stolz auf unsere Kreismusikschule und stolz, dass wir dort so großartiges Personal haben“, lobte Landrat Josef Laumer und merkte an, dass die Kreismusikschule einen positiven Einfluss gerade auf viele Jugendliche im Landkreis ausübe, „wenn jemand ein Instrument lernt oder Gesangsstunden nimmt, dann lernt er Erfolgserlebnisse kennen und kann mit den Gefahren des Erwachsenwerdens viel besser umgehen. Er kommt nicht auf dumme Gedanken“. Mit dem an alle Dienstjubilare gerichteten Wunsch „Bleiben Sie uns noch lange erhalten“ beendete Laumer die Feierstunde.

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