Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Auf dem Pilgerweg „Via Nova“ von Schwarzach bis Mallersdorf-Pfaffenberg

Immer mehr Menschen entdecken in einer hektischen Zeit für sich den Wert einer Pilgerreise zur Inneren Einkehr, zur neuen Entdeckung der Schöpfung und zur Entschleunigung. Pilgern kann man aber nicht nur auf dem weltbekannten Jakobsweg, sondern in der eigenen Heimat. Der österreichisch-deutsche Pilgerweg „Via Nova“ führt seit der Erweiterung im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing von Mallersdorf-Pfaffenberg bis nach St. Wolfgang im österreichischen Salzkammergut bzw. bis nach Mauth/Finsterau und weiter nach Tschechien. Damit ist die Via Nova ein europäischer, junger und zeitgemäß ausgeformter Pilgerweg mit einer Länge von rd. 300 km lang und soll Menschen über die Grenzen hinweg miteinander verbinden.
 
Nach der Erweiterung der Wegführung in der Region Straubing von Bogen nach Mallersdorf-Pfaffenberg im letzten Jahr trafen sich alle beteiligten Gemeinden des Landkreises Straubing-Bogen und die Stadt Straubing unter Leitung des VIA NOVA-Vereins zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch und zur Planung der kommenden Aktivitäten und des weiteren Ausbaus des spirituellen Wanderweges VIA NOVA. Die letzten Jahre im Landkreis Straubing-Bogen waren geprägt durch die Wegefindung und die Markierung, erst der Etappe Metten bis zum Bogenberg und dann der Etappe Bogenberg bis nach Mallersdorf-Pfaffenberg, die im vergangenen Jahr feierlich eröffnet worden ist.
 
Jetzt soll der nächste wichtige Schritt getan werden. Da Angebot für die Pilger muss vertieft und der Weg mit Einrichtungen, die für den Pilger wichtig sind, ausgestattet werden. Außerdem muss der Pilgerweg „VIA NOVA“ durch verschiedene Veranstaltungen und Aktionen noch besser in das Bewusstsein der Bevölkerung gebracht werden.
„Pilgern vor der Haustür“, unter diesem Motto steht das Jahr 2012. Nur wer selbst den Pilgerweg gegangen ist, weiß, welche Bedürfnisse Pilger haben. Schon jetzt haben die Gemeinden Projekte erarbeitet, die sie in den nächsten Monaten umsetzen wollen. Das sind insbesondere das Anlegen von Ruheplätzen, die Verbesserung der Beschilderung, eine engere Zusammenarbeit mit Schulen, die verstärkte Einbindung der Pfarrämter sowie die Durchführung von geführten Wanderungen. Die ganze Bevölkerung ist schon jetzt herzlich dazu eingeladen.