Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Landkreis erhält Bedarfszuweisung

Erfreuliche Nachrichten aus München für den Landkreis Straubing-Bogen. Wie Landrat Alfred Reisinger erfuhr, hat der Verteilerausschuss in seiner Sitzung am 27. November 2012 beschlossen, dem Landkreis Straubing-Bogen eine Bedarfszuweisung in Höhe von 100.000 Euro zu gewähren. Die Mittel für die Bedarfszuweisungen sind dazu bestimmt, den besonderen Aufgaben von Kommunen im Einzelfall Rechnung zu tragen, teilt das Landratsamt mit.
Bedarfszuweisungen werden auch zum Ausgleich von Härten gewährt, die sich bei der Verteilung von Schlüsselzuweisungen oder im Zuge der Gebietsreform ergeben. In diesem Jahr stehen im Haushalt des Freistaats Bayern dafür 5,2 Millionen Euro zur Verfügung. Damit wurden die Mittel im Vergleich zum Vorjahr um eine Million erhöht.  
Um auch heuer wieder in den Genuss der staatlichen Zuwendung zu kommen, hat sich Landrat Alfred Reisinger an das zuständige Finanz- und Innenministerium sowie an die Kommunalen Spitzenverbände gewandt, so das Landratsamt weiter. Zur Begründung führte Reisinger an, dass der Landkreis mit den hohen Aufwendungen für den Unterhalt des mit 546 Kilometer Länge drittgrößten Kreisstraßennetzes in Bayern sowie der stark gestiegenen Jugendhilfeausgaben eine finanzielle Förderung seitens des Freistaats braucht.
Der Landrat zeigte sich erfreut über die Nachricht. Besondere Unterstützung für das Anliegen hatte der Landrat beim Landtagsabgeordneten Josef Zellmeier erfahren, der sich vornehmlich für diese Sonderförderung eingesetzt hat. „Insgesamt haben 27 der 71 bayerischen Landkreise mit einem Antragsvolumen von rund 14 Millionen Euro einen Antrag auf Bedarfszuweisung gestellt. Da freut es mich umso mehr, dass wir bei einem Fördertopf von 5,2 Millionen Euro zum Zuge gekommen sind.“ betonte Reisinger die Bedeutung der Bedarfszuweisung für den Landkreis.