Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Schweinehalter aufgepasst: Auslaufhaltung muss Veterinäramt gemeldet werden

Grund hierfür ist die Schweinepest in Litauen und Polen, sowie neue rechtliche Vorgaben.
Aufgrund der gegenwärtigen Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest auf EU-Gebiet macht das Veterinäramt Schweinehalter mit Auslaufhaltung auf eine neue rechtliche Vorgabe aufmerksam. Diese tritt am 01. Mai dieses Jahres in Kraft:
Wer Schweine dauerhaft oder zeitweilig im Freien halten will, muss dies vorher dem Veterinäramt melden. Dabei sind neben dem Namen des Halters und seiner Anschrift auch die Anzahl der im Jahresdurchschnitt voraussichtlich gehaltenen Tiere, ihre Nutzungsart und der Standort der Behörde mitzuteilen.
Bereits bestehende Auslaufhaltungen werden gebeten, diese Anzeige unverzüglich nachzuholen.
Für alle Schweinehalter (mit oder ohne Auslauf) gilt, dass die Sicherheitsmaßnahmen nach der Schweinehaltungshygieneverordnung einzuhalten sind. Auslaufhaltungen benötigen u.a. neben einer sicheren Futter- und Einstreueinlagerung auch eine doppelte Umzäunung, so dass die Schweine beim Aufenthalt im Freien keinen Kontakt zu Schweinen anderer Betriebe oder zu Wildschweinen bekommen können.
Vor dem Hintergrund des aktuellen Auftretens der Afrikanischen Schweinepest in östlichen Gebieten der EU, ruft das Veterinäramt alle Schweinehalter zu bewusster und sorgfältiger Betriebshygiene auf.

Für weitere Auskünfte zum Thema Schweineauslaufhaltung oder zu generellen Schutzmaßnahmen gemäß Schweinehaltungshygieneverordnung steht die Veterinärabteilung des Landratsamtes Straubing-Bogen unter Tel. 09421/973168 gerne zur Verfügung.