Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Sicheres Abbrennen von Sonnwendfeuern

Damit beim Abbrennen von Sonnwendfeuer nach altem Brauch keine Unfälle passieren, bittet das Landratsamt Straubing-Bogen die Veranstalter von Sonnwendfeiern einige wichtige Hinweise zu beachten.
Das Feuer ist der zuständigen Gemeinde anzuzeigen. Zudem sind Polizei und Feuerwehr zu verständigen. Als Brennstoff darf nur naturbelassenes trockenes Holzverwendet werden. Das Anzünden von Spanplatten, Möbeln, Reifen, Kunststoffen, Altölen oder sonstigen Reststoffen und Abfällen ist verboten. Die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstände sind einzuhalten. Sie betragen zu Gebäuden aus brennbaren Stoffen mindestens fünf Meter - vom Dachvorsprung aus gemessen -, zu leicht entzündbaren Stoffen (wie Ernteerzeugnissen, Reisig, Wäldern) mindestens hundert Meter und zu sonstigen brennbaren Materialien mindestens fünf Meter. Die Feuerstelle ist ständig zu beaufsichtigen. Die Aufsicht hat durch Erwachsene zu erfolgen. Bei starkem Wind ist das Feuer zu löschen. Feuer und Glut müssen bei Verlassen der Feuerstelle erloschen sein. Brandrückstände sowie Abfälle (Flaschen, Tüten usw.) sind ordnungsgemäß zu beseitigen. Es ist darauf zu achten, dass sich in der näheren Umgebung der vorgesehenen Feuerstellen keine Biotope befinden. In Naturschutzgebieten sind Sonnwendfeuer grundsätzlich unzulässig. In Landschaftsschutzgebieten und geschützten Landschaftsbestandteilen bedürfen sie der Erlaubnis des Landratsamtes. Das Holz für die Sonnwendfeuer darf erst am Tag des Abbrennens aufgeschichtet werden, damit Tiere, die ihren Unterschlupf im Holz gesucht haben, nicht mit verbrannt werden. Die neu aufgeschichteten Haufen sind vor dem Entzünden nochmals auf das Vorhandensein von Tieren zu untersuchen.
Bei Fragen können sich die Veranstalter von Sonnwendfeuern jederzeit an das Landratsamt Straubing-Bogen unter Telefon 09421/973-266 wenden.