Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Sicherung der Unterrichtsversorgung –

Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten helfen zusammen
 
Insgesamt fünf Lehrerinnen und ein Lehrer anderer Schularten konnten kürzlich zur Vermeidung eines drohenden Unterrichtsaufalls an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing als Vertretungskräfte engagiert werden.  
 
Als erstes übermittelte Schulamtsdirektor Johannes Müller, fachlicher Leiter der beiden Schulämter in der Stadt Straubing und im Landkreis Straubing – Bogen den Dank der Schulleitungen und der Lehrerinnen und Lehrer der Grund- und Mittelschulen an die neu einzustellenden Kolleginnen und Kollegen für Ihre Bereitschaft, an den Schulen vertretungsweise Unterricht mit zu übernehmen. Ein besonderer Dank gelte auch den Mitarbeitern an der Schulabteilung der Regierung von Niederbayern. Sie hätten es letztendlich auf dem Wege der Personalverwaltung ermöglicht, dass die Mehrbelastung vieler Lehrerinnen und Lehrer gemindert wird.
 
Ein überproportionaler Anstieg von Langzeiterkrankungen und Mutterschaftsvertretungen im laufenden Schuljahr 2011/12 sei die Ursache, dass Kolleginnen und Kollegen immer häufiger Mehrarbeit leisten mussten, um drohenden Unterrichtsausfall vermeiden zu können. Nun aber sei Licht am Ende des Tunnels sichtbar. Insgesamt konnten seit Jahresbeginn elf Lehrer mit insgesamt 263 Unterrichtsstunden für die Aufstockung der mobilen Lehrerreserve eingestellt werden. Damit können langfristig erkrankte und bereits zum Februar 2012 in Pension befindliche Lehrkräfte ersetzt werden. Besonderen Vertretungsbedarf verzeichneten vor allem die Mittelschulen der Stadt Straubing und des Landkreises Straubing – Bogen, wogegen der Anteil nicht stundenplanmäßigen Unterrichts an den Grundschulen nicht erwähnenswert sei. Das Besondere an den Neueinstellungen, so Müller, liege in der Tatsache, dass vier unterschiedliche Lehrämter gemeinsam die Last der Unterrichtsvertretung schultern. Lehrkräfte aus Realschulen, Gymnasium, aus Grund- und Mittelschulen haben sich zusammen gefunden, um gemeinsam die Unterrichtsversorgung zu sichern. Hierin sieht der fachliche Leiter der Schulämter eine besondere Chance, die es zu nutzen gelte. Für Gymnasium und Realschulen ausgebildete Fachkräfte seien die Lehrpläne und besonderen Arbeitsweisen an den Mittelschulen bedeutsam, um im späteren Berufsleben Eltern und Schüler hinsichtlich der Schullaufbahn passgenau beraten zu können.