Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Ungarische Austauschschüler zu Besuch im Landratsamt

Stellvertretender Landrat Laumer empfing Gäste aus Esztergom
 
 
Bereits seit 1997 besteht die Schulpartnerschaft zwischen dem ungarischen Temesvári-Pelbárt-Ferences-Gimnazium aus Esztergom und dem Veit-Höser-Gymnasium in Bogen. Anlässlich des Schüleraustausches zwischen den beiden Schulen konnte der stellvertretende Landrat Josef Laumer heuer 18 ungarische Schüler im Landratsamt willkommen heißen. Begleitet wurde die Schülergruppe von ihrer betreuenden Lehrkraft Pater Árpád sowie von den Vertretern des Veit-Höser-Gymnasiums, Schulleiter Helmut Dietl und Georg Tomys.
 
Der stellvertretende Landrat Josef Laumer betonte in seiner Begrüßung die Wichtigkeit von internationalen Schulpartnerschaften. Gerade junge Menschen können durch gegenseitiges Kennenlernen Freundschaften aufbauen und Vorurteile abbauen. Schulpartnerschaften wie diese leisten einen wesentlichen Beitrag für enge nachbarschaftliche Beziehungen ihrer Länder und sind damit Grundlage für ein vereintes, friedliches Europa. Umso erfreulicher ist es, dass es dem Franziskaner-Gymnasium in Esztergom und dem Veit-Höser-Gymnnasium gelungen ist, die Schulpartnerschaft durch zahlreiche gegenseitige Besuche über 15 Jahre hinweg mit Leben zu erfüllen. In diesem Zusammenhang hob Laumer die herzliche ungarische Gastfreundschaft, die er selbst bei Besuchen in Ungarn erfahren durfte, hervor.
 
Nach einer Power-Point-Präsentation über Bayern und den Landkreis Straubing-Bogen bedankte sich der stellvertretende Landrat bei den Hauptorganisatoren des Schüleraustausches Pater Árpád und Georg Tomys für ihr Engagement und bei dem ungarischen Schüler Benjamin Szentpali für seine hervorragende Übersetzung. Nach der Überreichung eines Gastgeschenkes an Pater Árpád, dem Eintrag in das Gästebuch und eines gemeinsames Erinnerungsfotos endete der Empfang mit einer Besichtigung der Zulassungsstelle. Heiß begehrt waren dort ausrangierte Nummernschilder, die die ungarischen Schüler als Souvenir vom Landkreis Straubing-Bogen mit nach Hause nehmen durften.