Zukunftsbüro

Ein Netzwerk strampelt für das Klima

11.08.2015 Deutschlandweit wird aktuell wieder in die Pedale getreten. Mehr als 300 Regionen machen mit bei der Aktion Stadtradeln, um das Klima zu schützen und den Radverkehr zu fördern. Auch in Straubing wird geradelt und da darf natürlich auch ein Team der „Region der Nachwachsenden Rohstoffe“ nicht fehlen. Am Montag radelten sich die Netzwerkpartner schon einmal bei einer kleinen Radltour warm.

Pressemitteilung

Straubing, den 10. August 2015

Ein Netzwerk strampelt für das Klima
Region der NawoRo stellt Team beim Stadtradeln

"Selbstverständlich sind wir bei so einer tollen Aktion gerne mit dabei", betont Ann-Kathrin Kaufmann von der BioCampus GmbH. "Nachhaltige Mobilität und Klimaschutz sind ein wichtiger Teil unserer Arbeit und wir hoffen, dass wir beim Stadtradeln mit vielen geradelten Kilometern ein Zeichen setzen können". Generell ist das Potential des Fahrradfahrens enorm, wenn man überlegt, dass etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland im Verkehrssektor entstehen. Da versteht es sich von selbst, dass das Netzwerk "Straubing - Region der Nachwachsenden Rohstoffe" diese Aktion unterstützt. Immerhin setzt man sich hier besonders für Themen wie Bioenergie, Nachhaltigkeit und Klimaschutz ein. Im dreiwöchigen Aktionszeitraum ab Ende August wollen die Netzwerkpartner dann auch ordentlich für die gute Sache in die Pedale treten.

Dabei muss es auch nicht immer gleich eine mehrstündige Radtour sein. Besonders für alle Strecken im Stadtverkehr ist das Fahrrad die perfekte Wahl und jeder geradelte Kilometer ist hier nahezu zwangsläufig ein Beitrag zum Klimaschutz. "Gerade die Kurzstrecken mit dem Auto haben es in sich - hier liegt ein enorm hohes Einsparpotenzial", so Dr. Bernhard Widmann, Leiter des TFZ und diesjähriger Sprecher des KoNaRo - Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe. "Auf den ersten paar Kilometern kann ein kalter Motor bis zu 30 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen. Wer da aufs Fahrrad umsteigt, tut nicht nur etwas für die Gesundheit, die Umwelt und das Klima, sondern auch für den Geldbeutel". "Und teilweise kommt man mit dem Rad im Stadtverkehr sogar schneller ans Ziel als mit dem Auto", ergänzt Regionalmanagerin Rita Kienberger. "Zumal ja auch die Parkplatzsuche wegfällt".

Aber abgesehen von all den Vorteilen macht Fahrradfahren auch schlicht und ergreifend Spaß. Das bewiesen auch die Netzwerkpartner bei einer gemeinsamen Radtour am Montag. "Radler sind aus unserem Stadtbild nicht mehr wegzudenken", so Matthias Reisinger, Leiter der Abteilung Stadtmarketing im Rathaus. "Darum ist es auch so besonders wichtig, mit dieser Aktion ein Zeichen zu setzen - nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für das Fahrradfahren an sich!". Stadtradeln ist eine bundesweite Kampagne des Klima-Bündnis. Im Aktionszeitraum vom 24. August bis zum 13. September können sich alle Straubinger gemeinsam für Klimaschutz und Radverkehr einsetzen. Dabei zählt jeder geradelte Kilometer! Weitere Informationen: www.stadtradeln.de

Ein Netzwerk strampelt für das Klima

Das Stadtradeln-Team der "Region der Nachwachsenden Rohstoffe" (von links): Ann-Kathrin Kaufmann (BioCampus GmbH), Sebastian Kehrer (Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern), Rita Kienberger (Landratsamt Straubing-Bogen), Jonathan Fissel (BioCampus GmbH), Annette Plank (TFZ), Carolin Riepl (Landratsamt Straubing-Bogen), Edmund Langer (C.A.R.M.E.N. e.V.), Jan Turner (WZS), Sabine Gmeinwieser (KoNaRo), Matthias Reisinger (Stadt Straubing) und Dr. Bernhardt Widmann (TFZ)

 

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