Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Beamtenanwärter/in der 2. Qualifikationsebene

in der Fachlaufbahn Verwaltung und Finanzen mit dem fachlichen Schwerpunkt nichttechnischer Verwaltungsdienst

Wer kann sich bewerben?

Du solltest mindestens den qualifizierenden Hauptschulabschluss besitzen sowie zum Einstellungszeitpunkt das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Weitere Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme an der Auswahlprüfung (im Juli des Vorjahres) des Landespersonalausschusses mit einer entsprechenden Platzziffer. Wir berücksichtigen Bewerbungen nur bis Platzziffer 2000. Die Anmeldung zur Prüfung erfolgt unter wwww.lpa.bayern.de zwischen Februar und Mai ein Jahr vor der Einstellung.

Wie wird ausgebildet?

Der Vorbereitungsdienst dauert zwei Jahre (Beginn 01. September). Neben der berufspraktischen Ausbildung in den verschiedenen Bereichen des Landratsamtes, finden insgesamt fünf Fachlehrgänge (insgesamt 9 Monate) der Bayerischen Verwaltungsschule (in Regensburg oder Landshut) statt. Für die Ausbildung ist die Vorschriftensammlung für die Verwaltung in Bayern (kurz: VSV) notwendig.

Beispiele aus dem Ausbildungsinhalt:

  • Anlegen und Verwalten von Akten
  • Bearbeitung der Post
  • Kennen lernen und Anwenden von rechtlichen Grundlagen
  • Umgang mit Bürgern
  • Ermitteln und Prüfen von Sachverhalten
  • Erteilung von Auskünften

Welche Berufsaussichten hat man?

Der Vorbereitungsdienst endet mit Übergabe des Prüfungszeugnisses (meist im September). Du wirst dann in der Regel zum/zur Beamten/in auf Probe ernannt. Die Besoldung beträgt dann rund 2.160 Euro (brutto) monatlich. Es besteht die Möglichkeit zum Aufstieg über die Ausbildungsqualifizierung in die 3. Qualifikationsebene.

Was wird während des Vorbereitungsdienstes bezahlt?

Der Anwärtergrundbetrag beträgt in den zwei Jahren derzeit monatlich 1.089,93 Euro (brutto). Verheiratete Anwärter erhalten einen Familienzuschlag.