Museum Bogenberg
Paar beim Besuch des Kreismuseums auf dem Bogenberg

Kreismuseum Bogenberg

Aktuelles:

Öffentliche Abendführung durch die Sonderausstellung "Vom Reiz der alten Dinge" am Donnerstag, den 6. Juli um 19 Uhr im Kreismuseum Bogenberg.

Treffpunkt Kreismuseum, keine Anmeldung erforderlich, 2 Euro Eintritt.

undefined

Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Kontakt

Nachlese: Informationen zu den bisherigen Sonderausstellungen und Aktionen


Seit 2009 präsentiert sich das komplett neugestaltete Kreismuseum auf dem Bogenberger Berggipfel mit den überregional bedeutsamen Themen:

Die Geschichte der Bayerischen Rauten von ihren Anfängen bei den Grafen von Windberg-Bogen über ihre Verwendung bei den Wittelsbachern und im Bayerischen Staatswappen bis hin zu den „freien Rauten“ als modernes Bildzeichen für den Freistaat Bayern heute – und:
 
Der Bogenberg als Heiliger Berg Niederbayerns und Sitz einer der ältesten bayerischen Marienwallfahrten. Vorgestellt wird hier sowohl das ungewöhnliche mittelalterliche Gnadenbild einer schwangeren Muttergottes, als auch die „Sakral- und Ausflugslandschaft“ Bogenberg, die Holzkirchener Pfingstwallfahrt, Handel- und Gewerbe, katholische Volksfrömmigkeit und sakrale Kunst uvm.
 
Beide Ausstellungen sind didaktisch aufgebaut und mit „Mitmachstationen“ versehen, so dass jeder Museumsbesucher etwas Interessantes entdecken kann.
 
Zusätzlich finden regelmäßig wechselnd Sonderausstellungen zu kunst-, kultur- und regionalspezifischen Themen in eigenen Räumlichkeiten statt. Außerdem gibt es museumspädagogische Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene, die eigens angekündigt werden.
 
 

Gnadenbild Bogenberg, Andachtsbild um 1750 Mitmachstation zum Thema Bayerische Rauten

Gnadenbild Bogenberg, Andachtsbild um 1750 / „Mitmachstation“ zum Thema: Bayerische Rauten


Aktuelles:   

undefinedMuseumssaison 2017

Am Ostersonntag, den 16. April 2017 um 14 Uhr öffnet sich das Kreismuseum Bogenberg für die neue Museumssaison.

Bis zum Sonntag, den 29. Oktober 2017 ist das Museum an jedem Mittwoch und Samstag von 14-16 Uhr zu besichtigen und an jedem Sonn- und Feiertag von 10-12 und 14-16 Uhr. Außerdem können Gruppen ab 10 Personen jederzeit auch außerhalb der Öffnungszeiten Führungen buchen nach telefonischer Anmeldung unter 0160-97815810 oder per mail: kreismuseum@landkreis-straubing-bogen.de. Es werden Führungen im Kreismuseum und „Rund um den Bogenberg“ (Museum, Wallfahrtskirche und Berggipfel) angeboten.

Im Kreismuseum können Sie alles Wissenswerte über den Bogenberg und die Geschichte der Bayerischen Rauten erfahren. Die bis 2009 neugestalteten Dauerausstellungen präsentieren das weiß-blaue Wappenbild in Vergangenheit und Gegenwart, seine Bedeutung als modernes Logo für Bayern und regionalen Bezüge – die Herkunft von den Grafen von Bogen. Darüber hinaus erfahren Sie die Geschichte und Gegenwart des Bogenberges als früh besiedelte Landmarke, als Sitz der Grafen von Bogen, als bedeutenden Marienwallfahrtsort, der seit dem Mittelalter bis heute ein ungewöhnliches Gnadenbild besitzt, eine schwangere Muttergottes. Außerdem ist der Bogenberg die letzten zwei Jahrhunderte zunehmend auch profanes Ausflugsziel geworden, mit zahlreichen Wanderwegen, Gastronomie, schöner Aussicht usw. Die geschichtlichen Hintergründe dazu erfahren Sie im Museum und „draußen“ können Sie alles „in Original“ sehen.

Zusätzlich eröffnet am 21. Mai 2017 eine neue Sonderausstellung.

Das Bild stellt eine farbige Zeichnung von Fritz Kruspersky für ein kleines Bogenberger Andachtsbild, Karl Jansen Verlag, Kevelaer, um 1935 dar.


Sonderausstellung „Vom Reiz der alten Dinge. Museumsobjekte neu gesehen“
21. Mai bis 29. Oktober 2017

undefinedManche Dinge kommen und gehen, heute schneller als früher: Ein Wanderkino aus Schwarzach wird nicht mehr gebraucht; ein bulthaup-Küchenbuffet der fünfziger Jahre scheint nicht mehr zeitgemäß, die aufgelöste Kreisbildstelle Bogen hat keine Verwendung mehr für alte Fotos und Filmrollen – solche Dinge sind kürzlich in das Kreismuseum Bogenberg gelangt. Hier, im Objektarchiv des Landkreises Straubing-Bogen, werden sie gesammelt, erhalten, dokumentiert und gezeigt. Alles nur „oids glump“?

Die Sonderausstellung zeigt die Aussagekraft, die authentische Originale heute besitzen. Im Museum bekommen die alten Dinge ein „neues Leben“. Hier werden sie zum Sprechen gebracht und präsentiert: Sie zeigen ihre Schönheit und Andersartigkeit. Sie berichten über das frühere Leben und wie sich einzelne Bereiche dieses Lebens gewandelt haben. Ihre Gebrauchsspuren zeugen von ihrer Funktion und dem früheren Umgang mit ihnen. Man kann bei ihrer Betrachtung viel lernen über Formen, Materialien, Herstellung und wie man die Dinge benennt. Wer kennt heute schon Geldkatze, Gängelband oder Gamaschen? Und schließlich ist jedes Ding mehr als das, was man sieht: Es hat eine – unsichtbare – Bedeutung, ist Zeichen für etwas: So dokumentiert z.B. eine sorgfältig gepflegte Vereinsfahne die Bedeutung der Feuerwehr und des Vereinswesens auf dem Land. An Dingen hängt Erinnerung – an das erste ersehnte Stück, an ein Familienmitglied usw. – belegbar durch beigegebene Beschreibungen oder durch Interviews.

Manche Objekte bleiben. Auch wenn sie „uralt“ sind, haben sie immer noch Relevanz, weil sie allgemeine Fragen betreffen: Das Bogenberger Gnadenbild aus dem Mittelalter beispielsweise ist bis heute ein bedeutsames Zeichen des katholischen Glaubens. Und die mehr als 700 Jahre alten bayerischen Rauten dienen heute mehr denn je als wirksames Logo für Bayern.

Das Kreismuseum Bogenberg lädt Sie ein in die Welt der historischen Objekte. Es zeigt interessante  „Depotfunde“ der über hundertjährigen Sammlung und Neuzugänge, kombiniert mit Interviews von heute. Entdecken Sie mit allen Sinnen die andere Seite der digitalen Welt – alte Dinge und ihre vielfältigen Reize!
Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer zu Sonderausstellung.

undefined undefined

Links: Kolorierter Kupferstich mit dem Bogenberger Gnadenbild, Ausschnitt aus einem Gebetszettel, 2. Hälfte 18. Jahrhundert;
Rechts: „Geldkatze“ mit Rautenwappen in Federkielstickerei, 19. Jahrhundert

undefined undefined

Links: Filmdose eines „Unterrichtsfilmes“ aus den 1930er Jahren, stammend aus der aufgelassenen Kreisbildstelle Bogen;
Rechts: Küchenbuffet der Fa. Bulthaup, Ende der 1950er Jahre

undefined undefined

Links: Gängelband für ein Kleinkind, 1930er Jahre;
Rechts: medizinischer Heilapparat der Firma Felma mit Strom und UV-Licht, 1920er Jahre.


Öffnungszeiten Museum:

    • Mittwoch und Samstag 14-16 Uhr, Sonn- und Feiertag 10-12 und 14-16 Uhr
    • Das Museum hat 2017 vom 16. April bis 20. Oktober und zum Bogenberger Christkindlmarkt am 9. und 10. Dezember geöffnet.

 

Führungen:

Für Gruppen ab 10 Personen und Schulklassen gibt es die Möglichkeit, interessante und nach den eigenen Wünschen gestaltete individuelle Museumsführungen „rund um den Bogenberg“ (Kreismuseum mit und ohne zusätzliche Kirchenbesichtigung) nach telefonischer Voranmeldung unter 0160/97215810 oder per eMail unter kreismuseum@landkreis-straubing-bogen.de zu buchen. Erfahrene Führer stehen hierfür zur Verfügung. Bis etwa 30 Personen begleitet Sie ein Führer, bei größeren Gruppen werden zwei oder mehr Führer eingeteilt.

 

Eintrittspreise:

    • Erwachsene 2,00€
    • Ermäßigt für  Schwerbehinderte, Bundesfreiwilligendienstleistende, Studenten, Personen mit Gästekarte und mit Ehrenamtskarte 1,50€
    • Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche, Schulklassen je Schüler 1,00€
    • Familienkarte 4,00€ / Familienkarte für Inhaber der Ehrenamtskarte 3,50€
    • Führungsgebühr 25,00€
    • Führungen für Schulklassen / Jugendgruppen frei

 

Kontakt:

Kreismuseum Bogenberg
Bogenberg 12
94327 Bogen
Tel. 09422/5786 oder 0160/97215810
E-Mail: kreismuseum@landkreis-straubing-bogen.de
Internet: www.landkreis-straubing-bogen.de

 

Museumsleitung:
Barbara Michal M.A.

Kassenwart:
Krimhilde Waedt

Museumsführer:
Reinhard Dietz, Barbara Michal, Hans Neueder und Herbert Schedlbauer

 

Weitere Informationen zum Museum
Logos der Förderstellen Dieses Projekt wurde gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung. Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).