Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Blütenpracht kurz vor dem Winter

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15.11.2017 Abschluss des Ansaatjahres der Blühflächen für das LEADER-Projekt „Blütenzauber in unseren Dörfern“

Fallende Blätter, Kälte, Eis und Schnee. Der Winter bekommt auch Ostbayern langsam aber sicher in den Griff. Bevor sich die Vegetation aber endgültig in den Winterschlaf verabschiedet, fand erst noch die Abschlussveranstaltung des Ansaatjahres der Blühflächen für das LEADER-Projekt „Blütenzauber in unseren Dörfern“ in Haibach statt.

In Haibach wurden Kulturpflanzenmischungen als besonders attraktive „Türöffner“ für das Projekt ausgebracht. Diese dienen zur Überbrückung der oft etwas Geduld erfordernden Wildpflanzenaussaat. In Haibach ist dies sehr gut gelungen, die die Blütenpracht auch im Spätherbst noch zeigte. „Witterungsbedingt zeigte sich das Auflaufen des Saatgutes durch den fehlenden Regen und einige Problemunkräuter in den Ansaatflächen ganz unterschiedlich“, resümierte Kreisfachberater und Projektbetreuer Harald Götz vom Landratsamt Straubing-Bogen das Ansaatjahr. Josefine Hilmer vom LAG-Management ergänzte: „Reine Wildpflanzenmischungen sind für den Naturhaushalt sehr wertvoll. Allerdings benötigen solche Aussaaten das ganze erste Jahr zur Entwicklung.“ Deshalb sei das Projekt auch nicht kurzfristig angelegt, wie Aschas Bürgermeister Wolfgang Zirngibl, ILE-Vorsitzender der ILE Nord 23 betont: „Es wird Wert gelegt auf dauerhafte Wildpflanzenbestände. Deshalb sehen die Flächen im ersten Jahr nicht überall so attraktiv aus wie hier in Haibach.“

Zum Abschluss des Jahres ging Landrat Josef Laumer noch einmal auf die Entstehung des Projekts ein: „Es soll auf die Wichtigkeit solcher naturnaher Blühflächen gerade auch innerorts für blütenbesuchende Bienen und Insekten aufmerksam gemacht werden. Nicht ohne Grund wirbt auch das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten immer wieder für eine insektenfreundliche Flächenbewirtschaftung.“ Ähnlich äußerte sich auch Fritz Schötz, Bürgermeister von Haibach: „Wir möchten mit diesem Projekt die Problematik des drastischen Insektenrückgangs aufzeigen.“

Foto: Pfarrer Krzyztof Hagedorn, Landrat Josef Laumer, Kreisfachberater und Projektbetreuer Harald Götz, LAG-Managerin Josefine Hilmer, Bürgermeister und ILE-Vorsitzender ILE Nord 23, Wolfgang Zirngibl und Bürgermeister Fritz Schötz (von links) beim Jahresabschlusstermin zum LEADER-Projekt „Blütenzauber in unseren Dörfern“ in Haibach.

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