Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

"Sinnvoll und notwendig"

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05.12.2017 Klinik-Vorstand Robert Betz und Landrat Josef Laumer setzen sich gemeinsam für die Aufnahme der Klinik Mallersdorf als KV-Bereitschaftsstandort ein

Die Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB), die Bereitschaftsdienstgruppen von 520 auf 274 zu reduzieren, hat auch für den Landkreis Straubing-Bogen möglicherweise gravierende Auswirkungen.

Da für den Landkreis nach derzeitigem Stand bei der Neustrukturierung die nächsten KV-Bereitschaftspraxen in Straubing, Dingolfing oder Landshut sich befinden, bedeutet dies für die Menschen in der Region Mallersdorf weite Wege. Aktuell müssen die Patienten aus dieser Region für die Versorgung durch Kassenärzte außerhalb der normalen Praxiszeiten die KV-Bereitschaftspraxis in Dingolfing aufsuchen. „Das ist nicht zumutbar“, sagt Robert Betz, Vorstand der Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf. „Die durchschnittlich ältere ländliche Bevölkerung in der Region Mallersdorf kann diese weiten Wege nicht auf sich nehmen. Eine durchgängige Versorgung von kassenärztlichen Fällen aus der Region an der Klinik Mallersdorf ist sinnvoll und notwendig.“

Deshalb setzt sich Robert Betz mit Unterstützung von Landrat Josef Laumer dafür ein, dass auch Mallersdorf als KV-Bereitschaftsstandort mit aufgenommen wird. In einem Schreiben an den Bayerischen Landkreistag brachte der Landrat die Argumente vor und hofft auf breite Unterstützung. „Auch aus anderen Landkreisen sind solche Problemstellungen bekannt, die auch den Ausschuss für Gesundheit und Soziales bereits erreicht haben. Eine Bereitschaftspraxis in Mallersdorf hätte sowohl für die Patienten wie auch die niedergelassenen Ärzte vor Ort nur Vorteile“, macht der Landrat deutlich.

Foto: Die Klinik Mallersdorf mit der Klosterkirche rechts daneben.

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